SL: Terminologie

  • natürliche Sprache
  • evolutionär entwickelt
  • dient der Kommunikation zwischen Menschen
  • lingua franca
  • „freie Sprache“
  • historisch entwickelte Verkehrssprache (Post: Französisch, öffentlicher Raum heute: Englisch)
  • künstliche Sprache
  • gesteuert entwickelt
  • Plansprache
  • Esperanto
  • selber Zweck wie natürliche Sprache
  • Versuch, die Lernhürden natürlicher Sprachen zu überwinden (Artikel im Deutschen)
  • formale Sprache
  • formale Sprache = mathematisch eindeutige Beschreibung von Erscheinungen (Abitur: Mengenlehre)
  • geeignet für die determinierte Kommunikation mit Maschinen
  • in der Softwaretechnik:
  • Maschinensprache
  • Sprache, die direkt vom Prozessor ausgeführt werden kann – Binärcode
  • das Synonym „nativer Code“ zeigt, dass man mit Maschinensprachen begonnen hat
  • aber: unmnemonisch und fehleranfällig, deswegen Entwicklung von …
  • Hochsprache (höhere Programmiersprache)
  • an Java-Datei erinnern
  • humanlesbar und mnemonisch
  • wird vom Übersetzer (Compiler) in Maschinencode umgewandelt
  • Benutzerschnittstelle (UI)
  • z. B. Lenkrad beim Auto
  • in der Softwaretechnik:
  • Kommandozeile (command line) = eindimensional
  • zeichenorientiert (TUI) = zweidimensional, aber ohne grafische Elemente
  • text-based user interface = mit grafischen Elementen (Widgets / Controls)
  • Total Commander zeigen und auf Ordner doppelklicken
  • dasselbe in cmd vorführen
  • grafisch (GUI)
  • graphical user interface
  • Steuerung hier nicht durch Befehle, sondern über Controls (Synonym: Widgets)
  • Trichotomie Programm – Skript – Framework:
  • Programm
  • wird übersetzt
  • Hochsprache → Maschinensprache
  • übernimmt Übersetzer / Compiler einmalig vor der Ausführung
  • übersetzter Code steht dem Prozessor schon syntaxgeprüft und optimiert in Maschinensprache vor = schnell
  • Skript
  • wird interpretiert
  • bei der Interpretation wird die hochsprachliche Quelle erst zur Laufzeit angefasst
  • Zeile für Zeile (ohne Optimierungen) direkt auf dem Prozessor ausgeführt
  • beginnend mit Syntaxanalyse – verlangsamend
  • Unterschied?
  • Ein Compiler ERZEUGT ein in Maschinencode geschriebenes Programm: exe-Datei
  • Ein Interpreter IST ein in Maschinencode geschriebenes Programm und setzt hochsprachliche Anweisungen sofort auf dem Prozessor um.
  • auf Wirth verweisen
  • Framework
  • vorprogrammierte Anwendungsarchitektur eines Programms ohne Funktion
  • Bild: Rohling / Schliff entsprechend Framework – Bibliotheken
  • nicht das Programm ruft ein Steuerelement auf, sondern das Steuerelement ruft das Programm auf
  • Umkehrung der Steuerung (Inversion of Control)
  • Bibliotheken und Frameworks ergänzen so einander

↗ 04-TLG-2011 Übersetzungsprojekt „Softwarelokalisierung“ 2. Semester
  1. Arbeitsplatz
  2. SL-Markt 2015 nach Größe (Weltmarkt)
  3. SL-Markt in Deutschland 2015 nach Profil
  4. Übersetzerisches Fremdkonzept in der SL
  5. Was? Übersetzerisches Selbstkonzept in der SL
  6. Wie? Vorgehensmodelle in der Softwarelokalisierung
  7. Desintegration translatorischer Teilprozesse
  8. Kooperationsdistanz in der Softwarelokalsierung
  9. GILT
  10. Lokalisierung
  11. Internationalisierung (I18N)
  12. SL: Terminologie
  13. Internationalisierung: Praxis
  14. Testen
  15. Personalisierung
  16. Zeichenkodierung
  17. CSV
  18. Key-Value-Tabellen
  19. XML-Ressourcen
  20. Quelltextdateien
  21. Binärdateien
  22. Typen dateibasierter Ressourcen
  23. UI-Textsorten
  24. Assimilation
  25. Linguistische Probleme in der Softwarelokalisierung
  26. Plural Handling (Pluralization)
  27. Translation Scripting

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Für Studierende, die sich nach TOOL-Schluss noch für ein Modul anmelden möchten: Formular Modulanmeldung ausfüllen und im Studienbüro GWZ H5 4.02 abgeben.
Studierende am IALT können für jeweils ein Semester das am Institut entwickelte Lehrwerk „Russisch aktuell“ mit dem Russisch-Deutschen Universalwörterbuch (RUW) kostenlos benutzen. Hierfür bekommen Sie von mir auf Anfrage eine Seriennummer. Download dann hier.