Kleiner Knigge für die Kommunikation mit Bediensteten der Universität

Auch im Kontakt mit akademischen Angestellten gibt es Textsortenkonventionen, deren Beachtung Ihnen ans Herz gelegt sei:

Anredekonventionen

In der mündlichen und schriftlichen Anrede

  • bei Gesprächspartnern mit höherem akademischem Grad als dem eigenen: selbigen nennen
  • Bei Professoren entfällt i. d. R. die Nennung des akademischen Grads; Pflicht ist jedoch die Nennung des Titels: Herr Professor / Frau Professor.
  • weitere Informationen zur Kommunikation mit Professoren
  • Bei Habilitierten entfällt i. d. R. die Nennung des Zusatzes habil.: Herr / Frau Dr..
  • Vornamen nicht mit nennen (hier im Gegensatz zum Russischen)

Im Schriftverkehr

  • Dr. wird abgekürzt.
  • Professor wird nicht abgekürzt.

In Formularen, auf Deckblättern schriftlicher Arbeiten

  • vollständiger akademischer Grad
  • bei Professoren mit vorangestelltem abgekürztem Titel (Prof.)

Sonstiges

  • Benutzen Sie Ihre Ansprechpartner nicht für „betreutes Nachlesen“, also für Erkundigungen, die Sie online selbst tätigen können.
  • Am Beginn einer schriftlichen Nachricht (und so auch einer Mail) steht eine Anrede, am Ende eine Grußformel.  Gesendet von meinem iphone ist keine Grußformel. Die Buchstaben  MfG soll jemand zusammenklauben, der mit der Tastatur auf Kriegsfuß steht – den Textprofi verraten sie nicht. Gleiches
  • Beantworten bzw. quittieren Sie Nachrichten.
  • Die akademische Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Ansprechpartner an der Uni sollte sich in Register, Orthographie und Grammatizität Ihrer Nachricht widerspiegeln.
  • Die vorgenannten Ansprüchen sollten selbstverständlich auch Ihre Dozenten genügen.
  • Geschenke sind ein weites Feld; für öffentlich Bedienstete ist deren Annahme gesetzlich geregelt. Nehmen Sie deswegen von Geschenken bitte Abstand!